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In Nordirland mit Erasmus+

 

Auslandspraktikum in Nordirland mit Erasmus+

Mein Auslandspraktikum in Belfast hat mir nicht nur einen sehr interessanten Einblick in andere Facetten des Berufes der tiermedizinischen Fachangestellten gewährt, sondern auch die Möglichkeit gegeben, Kultur und Mentalität der nordirischen Bevölkerung kennenzulernen.

Während des 4-wöchigen Praktikums habe ich in meiner ersten Woche an einem Intensiv-Englischsprachkurs teilgenommen und dann den Rest der Zeit in der “Earlswood Veterinary Clinic“ verbracht. Der Sprachkurs bestand aus bunt zusammengewürfelten europäischen Nationalitäten, wie Italienern, Spaniern, Schweizern, Franzosen und Deutschen. Die Lehrer kamen jeweils aus Irland und England, der eine war also etwas schwieriger zu verstehen als der andere. In dem Kurs haben wir über verschiedenste Themen gesprochen und Texte verfasst. Am Ende der Woche haben die Kursteilnehmer ein Zertifikat über die Teilnahme sowie eine Einschätzung des schriftlichen und mündlichen Englisch ausgehändigt bekommen. Mit einigen der Kursteilnehmer habe ich auch im Haus zusammengewohnt, in dem die Praktikantinnen und Praktikanten untergebracht werden. Es war wie eine große WG mit Doppelzimmern, (Einzelzimmer mit Aufpreis möglich), Gemeinschaftsraum und Gemeinschaftsküche. Sprachkurs, Unterkunft, Praktikumsplatz, sowie Hin- und Rückflug wurde von “Intern Europe“ (gehört zu Erasmus+) organisiert. Mein finanzieller Eigenanteil für die gesamten 4 Wochen belief sich auf 350 € für die Organisation des Aufenthalts durch „Intern Europe“, sowie um die 200 €-250 € für Bustickets und Selbstversorgung an Essen und Trinken während der Zeit in Belfast.

Neben Lebenslauf, dem benötigten Einverständnis meiner Chefin und der Schule zum Auslandspraktikum, musste ich zwei Fragebögen zu meinen bereits erlangten Fähigkeiten in der Ausbildung zur TFA, sowie meinen Englischkenntnissen ausfüllen (auf Deutsch und Englisch, Lebenslauf nur auf Englisch). Hier zaudern viele wahrscheinlich schon vor der ersten Hürde: den Chef oder die Chefin um Erlaubnis fragen. Gut zu wissen: es ist euer gutes Recht an einem Praktikum wie diesem teilzunehmen, auch während der Ausbildung, auch im Ausland und auch länger, als beispielsweise ein 2-tägiger Kurs für Endo- und Ektoparasiten, der vielleicht sogar am Wochenende ist. Natürlich ist das nicht die Argumentation, die Ihr bei euren Chefs anwenden solltet, besser wäre z.B. zu sagen, dass Ihr eure Fähigkeiten in der englischen Sprache berufsbezogen erweitern könntet und einen Einblick in andere Seiten der tiermedizinischen Tätigkeit bekommen würdet.
Als alle Formalitäten geklärt waren, habe ich mit den Leuten von „Intern Europe“, die auch in Belfast Ansprechpartner bei jeglichen Fragen oder Problemen waren, ein Vorstellungsgespräch auf Englisch geführt, zur Einschätzung meiner Englisch-Fähigkeiten und um zu besprechen, wo ich mein Praktikum mache.

Während meiner ersten Woche in der „Earlswood Veterinary Clinic“, bin ich hauptsächlich mitgelaufen und habe mir alles angeschaut. Im Gegensatz zur Praxis, in der ich meine Ausbildung absolviere, werden an die „Earlswood Veterinary Clinic“ Fälle überwiesen, die wir hier auch an die Kleintierklinik der FU überweisen würden. Ich hatte in der Zeit Einblick in Akupunktur, diverse Knochenoperationen, Chemo-Therapie, Amputation und noch vieles mehr (Labor, Hydrotherapie, Röntgen, CT, MRT usw.). Besonders in Erinnerung geblieben sind mir zwei Operationen, bei denen ich zum Teil auch assistieren durfte. Bei der einen wurden einem Bobtail Oxalatsteine aus der Blase entfernt und bei der anderen wurde bei einer Katze eine Katarakt-Operation vorgenommen.

Im Großen und Ganzen kann ich ein Praktikum im Ausland nur weiterempfehlen, weil ich viele neue Eindrücke sammeln konnte und auch neue Bekanntschaften gemacht habe.

Übrigens, an einem Auslandsaufenthalt mit ERASMUS+ kann man auch im Jahr nach dem Abschluss der Ausbildung teilnehmen.

Von Laila Przypadlo

 

Deutsch-französische Freundschaft: Das OSZ Gesundheit lebt Europa

In diesem Schuljahr organisierte das OSZ Gesundheit erstmalig ein Französisches Gästeprogramm, dessen Ziel der interkulturelle, sprachliche, berufliche und akademische Austausch und nicht zuletzt die Stärkung des europäischen Gedankens war.

Das von ERASMUS und dem Deutsch-französischen Jugendwerk geförderte internationale Austauschprojekt eröffnete vier französischen Schülerinnen des Berufsgymnasiums Lycée Professionnel Montgolfier im südostfranzösischen Annonay / Ardèche die einzigartige Möglichkeit, sich in der deutschen Hauptstadt fachlich weiterzubilden. So absolvierten die jungen Französinnen vom 06.-31. März ein Praktikum am Seniorenzentrum St. Elisabeth-Stift im Prenzlauer Berg. Parallel dazu besuchten sie an einzelnen Tagen den Unterricht an unserem OSZ.

Vier Schüler/innen der FOS- und BOS-Klassen unserer Schule stellten sich als freiwillige Mentoren für die Gäste aus dem Nachbarland zur Verfügung. Sie bereiteten diese auf ihren Berlin-Aufenthalt vor und standen ihnen auch vor Ort jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Beim großen Buffet-Empfang an unserer Schule lernten sich schließlich alle am Gästeprogramm beteiligten Schüler/innen und Lehrkräfte sowie die Schulleitungen beider Schulen persönlich kennen.

Da sich die Schüler/innen beider Nationen von Anfang an hervorragend miteinander verstanden, kam es in den folgenden Wochen zu zahlreichen gemeinsamen Freizeitunternehmungen, welche weit über das offizielle Programm hinausgingen. So genoss die deutsch-französische Gruppe mehrere spannende Stadttouren, eine kulinarische Weltreise durch unterschiedlichste Restaurants, einen vergnüglichen Bowlingabend, eine landeskundlich-politische Fortbildung im Rahmen einer Kuppelbesichtigung des Reichstagsgebäudes und – als Höhepunkt ihres Berlinbesuchs – am letzten Wochenende den atemberaubenden Blick über die Stadt, vom obersten Stockwerk des Fernsehturms.

Das Französische Gästeprogramm war ein voller Erfolg, denn beide Seiten profitierten viel von dem Projekt. Die französischen Schülerinnen erhielten wertvolle Einblicke in die deutsche Arbeitswelt und das deutsche Schulsystem. Darüber hinaus lernten sie, sich in einer für sie völlig fremden Umgebung zurechtzufinden und waren beeindruckt von der kulturellen Vielfalt der Spreemetropole. Sie waren einstimmig der Meinung, dass sie in Berlin die bisher schönste und aufregendste Zeit ihres Lebens verbracht hatten und wollten am Ende gar nicht mehr zurück in ihre Heimat reisen. Im Gegenzug dazu konnten die deutschen Schüler/innen ihre am OSZ erworbenen französischen Sprachfähigkeiten in zahlreichen Alltagssituationen praktisch anwenden und ausbauen. Zudem wurde der Französischunterricht im Bereich FOS/BOS stark dadurch bereichert, dass die Gastschülerinnen für mehrere Stunden die Gestaltung des Unterrichts übernahmen. Sowohl unter den Schülern, als auch unter den Lehrkräften entwickelten sich wunderbare Freundschaften. Die ersten privaten Gegenbesuche sind schon geplant.

Text und Fotos: B. Weißenbach

FR 1

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DKMS-Spendenaktion am OSZ Gesundheit

In Deutschland erhalten jährlich 11.000 Menschen die Diagnose Blutkrebs. Eine lebensrettende Behandlungsmöglichkeit ist die Stammzellenspende. Am 18. und 19.01.2017 haben wir am OSZ Gesundheit gemeinsam mit der DKMS (der weltweit größte Dateienverbund für Stammzellenspenden mit über 6,5 Mio. Spendern) eine Spendenaktion durchgeführt. In einer Tombola kamen 1.600 € zusammen und 484 neue Stammenzellenspender haben sich registrieren lassen – das sind 484 neue Lebenschancen für betroffene Patienten.

 

DKMS Gruppenfoto

 

DKMS

Kostenloses Nachhilfeangebot für Auszubildende

Der Bildungsträger Chance - Bildung, Jugend und Sport BJS gGmbH bietet Auszubildenden des OSZ Gesundheit kostenlos Nachhilfeunterricht an. Erfahren Sie mehr

Planspiel für Schulklassen: Auszubildende des OSZ Gesundheit besuchen den Bundestag

Wie funktioniert die parlamentarische Demokratie? Wie viel Spielraum hat ein Abgeordneter im Bundestag? Welche Rolle spielen Fraktionen, Ausschüsse und das Bundestagsplenum? Diesen und anderen Fragen konnten Schülerinnen und Schüler der Klassen M 512 und M 414 am 19.09.2016 n einem Planspiel zur parlamentarischen Demokratie nachgehen und praktisch erfahren: durch Mitmachen, indem sie selbst sich in die Rolle von Abgeordneten versetzten.

Wie im wirklichen politischen Leben bildeten sie beim Planspiel verschiedene Fraktionen und simulierten einen kompletten Gesetzgebungsprozess zum Thema chancengleiche Bewerbungen. So wird deutlich, wie schwierig es ist, Kompromisse zu finden, und wie viel Arbeit hinter Gesetzen steht. Das Planspiel bietet neben dem Spaß eine gute Gelegenheit, sich mit politischen Problemen auseinanderzusetzen und zu versuchen, andere von der Meinung der eigenen Fraktion zu überzeugen.

Zusammen mit den WiSo-Lehrern Frau Blüher und Herr Slickers bekamen die Schüler/-innen zu Beginn das Reichstagsgebäude gezeigt und wurden nach dem Planspiel mit einem Mittagessen in der Bundestagskantine auf Kosten des Hauses verwöhnt. Den krönenden Abschluss bildete die Kuppelbesichtigung. Tenor der Schüler und Schülerinnen: Erst Skepsis, dann wachsende Begeisterung, die aus der Interaktion entstand.

Text und Foto: Andree Slickers

 

Planspiel

Lehrerinnen und Lehrer des OSZ Gesundheit starteten erneut bei der 5 x 5 km Teamstaffel der Berliner Wasserbetriebe

Drei Staffeln hat das OSZ Gesundheit am 1. Juni 2016 ins Rennen der 17. 5 x 5 km Teamstaffel der Berliner Wasserbetriebe geschickt. Die Begeisterung der Kolleginnen und Kollegen ist ungebrochen, so dass in diesem Jahr die Zahl der Läuferinnen und Läufer unserer Schule auf beachtliche 15 gesteigert werden konnte. Zusätzlich kamen Kolleginnen und Kollegen, die am Streckenrand die Teams anfeuerten.

Das Wetter war ganz auf einen optimalen Laufabend ausgerichtet, so dass alle am Ende des Tages glücklich und zufrieden mit ihren Leistungen waren. Insbesondere der Teamgeist wird durch diese Veranstaltung enorm gesteigert. Diese Stimmung wurde am nächsten Tag in die Schule getragen, so dass davon auszugehen ist, dass im nächsten Jahr weitere fünf Kolleginnen und Kollegen den Staffelstab übergeben werden. 

Text: Alexander Bliesner; Fotos: Dieter Grünmüller

Staffel 1

 

Staffel 2

 

Staffel 3

Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin am 18. September 2016: Parteienveranstaltung am OSZ Gesundheit

An zwei Tagen fand wieder eine Veranstaltung zur Berliner Abgeordnetenhauswahl an unserem OSZ statt. Vertreter der Abgeordnetenhausparteien, die im Bezirk Mitte ihre Wahlkreise haben, kamen auf Einladung des Fachbereichs Wirtschafts- und Sozialkunde/PW am 06.07. und 07.07.2016 zu uns und stellten sich den Fragen unserer Schülerinnen und Schüler. Für die SPD erschien am Donnerstag Thomas Isenberg (MdA), für die CDU am Mittwoch Sven Rissmann (MdA) und am Donnerstag Markus Kunz (Kand.), für die Grünen Daniel Gollasch (Kand.) und für die Linkspartei Tobias Schulze (Kand.). Die Piratenpartei konnte leider nicht erreicht werden.

Fragen, die die Schülerinnen und Schüler beschäftigen, waren u.a.: Wem gehört die Stadt (Mietpreissteigerungen), wie auskommen mit dem Einkommen (Frauenlöhne und Altersversorgung), wie weiter mit den Flüchtlingen (Integration), woher soll das Geld kommen (Steuerpolitik), und warum dürfen Schwule und Lesben nicht heiraten (Gleichstellung)? In der Diskussion wurden die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien deutlich, so dass den Auszubildenden eine echte Entscheidungshilfe geboten wurde. Alle Parteienvertreter waren sich einig in ihrer Ablehnung rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien wie der AfD und der NPD, die nicht zu einer toleranten und offenen Weltstadt gehörten („Konsens gegen Rechts“).

Einen kleinen Einblick in die Wahlkampfmechanismen lieferte ein Missgeschick unseres WiSo-Fachbereichsleiters Andree Slickers, der die frühzeitige Absage von Thomas Isenberg für den Mittwoch aus den Augen verlor. Da Thomas Isenbergs Tisch am Mittwoch unbesetzt blieb, twitterten andere Parteienvertreter: „SPD-Vertreter fehlt unentschuldigt. Peinlich.“ Trotz Aufklärung am nächsten Tag und Bitte um Korrektur existiert der Tweet samt Foto des leeren Platzes weiter (Stand: 12.07.2016).

Parteien 1

Parteien 2

Parteien 3

Text: Andree Slickers; Fotos: Volker Neumann

 

Beachvolleyball-Turnier der Berliner Berufsschulen: OSZ Gesundheit erkämpft sich die Silbermedaille

Am Mittwoch, den 15. Juni 2016 trafen sich die Berliner Berufsschulen, um gemeinsam ein Turnier im Beachvolleyball auszutragen. Unsere Schule war mit drei Mannschaften vertreten, die sich aus den Klassen KiG 411 und KiG 412 gebildet hatten. Gespielt wurde jeweils vier gegen vier in gemischten Mannschaften mit mindestens einer weiblichen Spielerin.

In vier Gruppen à vier Teams wurde die Vorrunde (Jeder-gegen-Jeden) ausgetragen. Die jeweils ersten Mannschaften der Gruppen, spielten die Plätze eins bis vier unter sich aus. Unser „Team 3“ konnte sich in der Gruppenphase durchsetzen und kämpfte in den nächsten Spielen um die begehrten Medaillen. Im letzten und entscheidenden Spiel sicherten sie sich durch eine hervorragende Leistung den Sieg und somit die Silbermedaille.

Unsere zwei weiteren Teams hatten die Gruppenphase nur mit knappem Abstand zum Erstplatzierten absolviert. Aufgrund des Turniermodus konnten sie jedoch nur um die weiteren Plätze spielen. Dabei zeigten sie eine hohe Motivation, Ehrgeiz sowie eine gute Spielfähigkeit und konnten sich die Plätze 5 und 14 sichern.

Wir gratulieren den Schülerinnen und Schülern zu ihrer erfolgreichen Teilnahme und werden auch im nächsten Jahr wieder zum Beachvolleyball-Turnier antreten.

Ein großer Dank geht an den Ausrichter, die Elinor-Ostrom-Schule und dem Kollegen Armin Wolf für die gelungene Durchführung der Veranstaltung.

01 Beachvolley 2016

05 Beachvolley 2016

02 Beachvolley 2016

03 Beachvolley 2016

04 Beachvolley 2016

 

Text und Fotos: Oliver Snelinski (Sportlehrer) 

Schüler des OSZ Gesundheit nehmen an Planspiel der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Flucht und Asyl teil

Volle Flüchtlingsboote, hunderte Ertrunkene, zahlreiche Massenunterkünfte, Offenheit, Toleranz, Menschlichkeit, Asylrecht, Hilfsbereitschaft, Pegida, brennende Flüchtlingsheime, Rechtextremismus oder Boateng als Nachbarn; Dies sind die Schlagwörter, die in dem letzten Jahr die Medien beherrschten.

Flucht und Asyl haben viele Gesichter, die wir - die E-Klasse von Frau Blüher - uns einmal genauer angeschaut haben. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat hierzu ein zweitägiges Planspiel entwickelt, welches facettenreicher kaum sein kann. Wir haben uns nicht nur mit den Ursachen und den Auswirkungen der Flüchtlinge beschäftigt, sondern auch mit den Institutionen, Ländern und Einzelschicksalen, die alle eine wichtige Rolle spielen. In der Schule sowie in den Medien wird immer wieder davon berichtet, dass Diktaturen, Verfolgungen, Bürgerkriege, Armut und soziales Elend die Gründe sind, weshalb Menschen fliehen. Es ist schwierig, sich das vorzustellen. Man hört das oder sieht Bilder, aber was das eigentlich bedeutet, war uns nicht ganz so klar. Erst als wir mit einzelnen Flüchtlingen, denen die Flucht geglückt war, sprechen durften, wurde uns vor Augen geführt, dass so eine Flucht alles andere als leicht war. Von den Gefahren, dass das überladene Boot kentern könnte, der Schleuser, dem man vorher viel Geld gegeben hat, einen ausraubt oder erschießt, die Grenzsoldaten einen aufhalten und nicht passieren lassen, berichteten uns die sechs Flüchtlinge so emotional, dass wir danach sehr lange erst einmal über all das Gehörte nachdenken mussten. Fast alle von uns haben erkannt, wie gut es uns gerade geht. Wie schön es ist, in einem sicheren Land zu leben, wo Krieg weit weg scheint. Die Ängste, welche die  sechs Flüchtlinge haben, sind für uns fremd und wirken dadurch so unreal. Aber sind sie das wirklich? Sind wir hier in Deutschland wirklich sicher?

Wir schlüpften dann auch in die Rolle der einzelnen EU Länder und der Nationen, die von dem Flüchtlingsstrom, der nicht wirklich abzureißen scheint, hinein. Die unterschiedlichen Interessen, die unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten und die unterschiedliche Handhabe mit den Flüchtlingen waren uns so auch nicht bewusst. Aber dass dieser Streit, innerhalb der einzelnen Länder und innerhalb der EU, unsere Grundwerte in unserem Land, in unserer Demokratie erschüttert, das haben wir nicht nur erarbeitet, sondern auch bewusst gespürt.

Das Schicksal der einzelnen Menschen – Menschen wie du und ich – liegt nicht unbedingt nur in den Händen desjenigen der die Flucht wagt, sondern auch in denen der Politiker, Grenzsoldaten, Asylbewilligenden, Schleusern, und insbesondere auch bei in unseren.

Nach diesem Workshop ist uns klar geworden, dass das WIR Gefühl nicht nur mit dem Fußballspiel aufhören darf. WIR bedeutet Menschlichkeit, WIR bedeutet Solidarität, WIR bedeutet Engagement, WIR bedeutet Nächstenliebe und WIR sind eine Gemeinschaft, die Gemeinschaft der Menschen. Das dürfen wir nicht vergessen.  

Text: Jenny Blüher

Senatorin Dilek Kolat besucht das OSZ Gesundheit

Bei ihrem Besuch im OSZ Gesundheit am 23.05.2016 informierte sich die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat bei Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Schulleitung über die Situation von Auszubildenden in Gesundheits- und Pflegeberufen. Ein Schwerpunkt ihres Besuches war das Treffen mit den Schülerinnen und Schülern unserer Altenpflegehilfe-Klasse. Das OSZ Gesundheit bietet im Rahmen eines Schulversuchs als einzige Schule in Berlin die Ausbildung zur Staatlich geprüften Pflegehilfe an.

Kolat 1

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Fotos: © Ralf Henning

Ernährungsprojekt: Exkursion und Planspiel im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Für viele Schüler des OSZ Gesundheit I ist die Ernährung ein zentrales Thema. Gesündere, nachhaltigere und regionalere Ernährung sind auch ein zentraler Aspekt des Sozialkundeunterrichts sowie des Projekts Ernährung.

Im Rahmen dieser beiden Fächer besuchten die beiden Klassen M 411 und M 416 mit ihren Klassenlehrern Herrn Schulze und Frau Blüher das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Hier erweiterten und vertieften sie bei einem Planspiel zum Thema Tierschutzgesetz ihre Kenntnisse. Den Schülern wurde durch modellhaftes Nachspielen eines Gesetzgebungsverfahren zur „betäubungsfreien Kastration von Jungebern“ die Komplexität politischer Entscheidungsprozesse verständlich gemacht.

Sie mussten sich hierfür in den Rollen widerstreitender Interessengruppen mit den Wechselbeziehungen zwischen Umwelt, (Land-) Wirtschaft und sozialen Belangen auseinandersetzen.

Durch die Simulation des Gesetzgebungsverfahrens mit anschließender Pressekonferenz war ein realitätsnaher Einblick in die Rolle und Aufgaben des Bundesministeriums, einzelner Verbände sowie der Verbraucher möglich. Durch die Rollenübernahme konnten Strategien, Handlungsalternativen sowie Kompromisslösungen entwickelt und erprobt werden.

Somit war die Exkursion in das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft für alle Schüler ein lehrreicher Erfolg. 

BM Ernährung

Text und Foto: Jenny Blüher

Beste Auszubildende FaMI Med Doku bundesweit: Ehrung für Josephin Baumert

In Anwesenheit von DIHK-Präsident Eric Schweitzer und Bundesjustizminister Heiko Maas wurden am 14.12.2015 im Berliner Hotel Maritim die Top-Azubis 2015 ausgezeichnet.

Unter den 6 Berliner Preisträgern ist auch Josephin Baumert, die 2015 ihre Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Medizinische Dokumentation am OSZ Gesundheit I erfolgreich absolviert hat.

Wir gratulieren herzlich.

Azubis 2015 - unsere Besten - DIHK

Freisprechungsfeier der Zahnärztekammer Berlin am 10.07.2015 in der Urania

Zu Beginn der Veranstaltung gibt Dr. Förster, der durch das Programm führt, die Ergebnisse der schriftlichen und der praktischen Abschlussprüfung bekannt. Er erläutert, dass man heutzutage als Freisprechung den feierlichen Abschluss der Ausbildungszeit eines Auszubildenden in einem Handwerksberuf bezeichnet. Den Auszubildenden werden dabei nach erfolgreicher Prüfung die Gesellenbriefe übergeben; die Zahnmedizinischen Fachangestellten erhalten ihr Prüfungszeugnis. Die Freisprechung hat ihren Ursprung in der Freisprechung der Lehrlinge in den handwerklichen Zünften im ausgehenden Spätmittelalter. Dabei wurde der Lehrling von dem Meister losgesprochen.

Dr. Schmiedel Kopie Dr. Foerster Kopie

(linkes Foto: Dr. Schmiedel, rechtes Foto: Dr. Förster)

Dr. Schmiedel, der Präsident der Zahnärztekammer Berlin, ist besonders stolz darauf, dass nur die ZÄK Berlin, eine der 5 Heilberufekammern, eine solche Freisprechungsfeier ausrichtet! In seinen witzigen und schwungvollen Ansprachen gratuliert er den ZFAs zur bestandenen Prüfung. Er bedankt sich bei den Eltern, den Familien, den Freunden, den ausbildenden Zahnärzten, den Prüfungsausschüssen und bei den Lehrern der beiden OSZs für die Unterstützung und das Engagement, damit die Ausbildung erfolgreich zum Abschluss gebracht werden konnte.
Dr. Schmidt-Rogge, Leiter des Fortbildungsinstituts für Berlin und Brandenburg (Philip-Pfaff-Institut), zeigt Möglichkeiten für die ZFAs auf, sich weiterzubilden bzw. sich weiterzuqualifizieren.

Preisträger Kopie

Princess-Cut Kopie

Am Ende des offiziellen Teils, der durch „fetzige" Musikeinlagen der Zweifrauencombo „Princess Cut" aufgelockert wird, werden die Auszubildenden, die ausgezeichnet werden, auf die Bühne der Urania gebeten, damit sie ihre Preise entgegen nehmen können. Während die ZFAs ihre Zeugnisse abholen, stoßen die anderen Gäste schon einmal auf die erfolgreiche Prüfung an.

Text und Fotos: Frau Sigloch

Sozialkundelehrer bilden sich im Bundestag fort

Deutscher Bundestag (Mitte), 26.08.2015. Der Fachbereich Wirtschafts- und Sozialkunde, PW/Ge nutzt den ersten von drei Präsenztagen in den Sommerferien, um gemeinsam mit den WiSo-Kolleginnen und -Kollegen unserer Schwesterschule, der Rahel-Hirsch-Schule – OSZ Gesundheit/Medizin in Hellersdorf, ein Planspiel zu durchlaufen, das die Bundestagsverwaltung für Multiplikatoren und Schüler anbietet. Am Beispiel eines fiktiven Gesetzesvorhabens – Volksabstimmungen auf Bundesebene – geht es darum, die Abläufe von Fraktions-, Koalitions- und Ausschusssitzungen nachzuvollziehen, die politische Dynamik von Verhandlungen zu erfassen und die Ergebnisse in einer Plenarsitzung zu vertreten.

Die Simulation von Entscheidungsabläufen fällt überzeugend aus, da die Kenntnis von Prozessen durch die eigene Erfahrung erweitert und relativiert wird. Besonders erfreulich ist das Zusammentreffen mit den Hellersdorfer Kollegen/-innen, weshalb auch der Wunsch geäußert wurde, weitere gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen. Vielleicht bietet sich der nächste Präsenztag an?

 BT Fahne Kopie

 

BT Ausschuss Kopie

BT Fraktion Kopie

(Text: Andree Slickers, Fotos: Sabrina Radtke)

Das OSZ Gesundheit I hat eine neue Schulbroschüre

Unsere neue Schulbroschüre erhalten Sie als Online-Broschüre und als PDF.

 Icon-Schulbroschuere

AZAV-Zertifizierung für das OSZ Gesundheit I

Unsere Bildungsgänge der Altenpflege sind seit Juli 2015 nach AZAV zertifiziert. Damit eröffnen wir Teilnehmern, die über einen Bildungsgutschein gefördert werden, die Möglichkeit der beruflichen Qualifizierung im Bereich Altenpflege an unserer Schule.

 

Certqua Zeichen AZAV gross 4c

 

Certqua Zeichen Massnahmen AZAV gross 4c

Sozialkundelehrer erproben die Unterrichtsmethode Geocaching

Leopoldplatz (Wedding), 10.06.2015. Der Fachbereich Wirtschafts- und Sozialkunde, PW/Ge hat sich zur zweiten Fachbereichskonferenz im laufenden Semester versammelt und wertet Arbeitsergebnisse aus. Gemeinsam mit Frau Stratenwerth von der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung (BLUE 21) wurde im Rahmen der Konferenzarbeit eine Unterrichtsmethode erprobt, die Kopf, Hand und Herz der Schülerinnen und Schüler gleichermaßen anspricht. Mit Hilfe einer digitalen Schnitzeljagd (Geocaching-Methode) eröffnet sich die Möglichkeit, Verbraucherschutzinformationen sinnlich zu erfahren, um Berufsschulklassen für das Thema „Gesunde Ernährung" zu sensibilisieren.

 

Geocaching

Alzheimer-Lesung am OSZ Gesundheit I

In der Woche vom 8. Dezember bis 12. Dezember 2014 fand für die Schülerinnen und Schüler des 2. Ausbildungsjahres unserer Altenpflegeschule eine Projektwoche zum Thema „Demenz" statt. Den Abschluss bildete die szenische Lesung „Die Akte der Auguste D." Dem Bühnenstück liegt die Biografie „Alzheimer" zugrunde. Im Jahre 1901 wird Auguste Deter Patientin von Dr. Alois Alzheimer. Seine Gespräche mit ihr protokolliert er und so entstehen die ersten Aufzeichnungen zur „Alzheimer Krankheit".

Ulrike Hofmann und Basil Dorn haben es durch ihre beeindruckende Bühnenpräsenz geschafft, die Figuren für uns lebendig werden zu lassen und uns darüber hinaus einen Einblick in die Medizingeschichte zu geben.

Alzheimer 1

 

Alzheimer 2

 

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